Preiserhöhung bei Immobilienscout

Dez 10th, 2009 | By admin | Category: Nachrichten

Laut Immobilienportale.com erhöht ImmobilienScout24 ein weiteres Mal die Preise. Diesmal trifft die Preiserhöhung aber eher kleine Makler mit Paketen von bis zu 15 Objekten. Die Veränderungen im Detail: Das Inserieren von 5 Objekten kostet ab dem 12.01.2009 149 Euro statt wie bisher 129 Euro, der Preis für 10 Objekte steigt von 199 Euro auf 229 Euro und 15 Objekte kosten zukünftig 299 Euro statt 268 Euro. Um 100 Objekte Inserieren zu können müssen Makler 990 Euro im Monat zahlen. Quelle: Preisliste ImmobilienScout24.

Immobilienscout24 erklärt die Anpassung der Preise mit einem allgemeinen Anstieg der Preise für Immobilieninserate im Internet. Auch der Wettbewerb passe seine Preise an, schließlich erhalten Immobilienanbieter inzwischen die meisten Kontaktanfragen über Immobilienportale. Bleibt nur noch die Frage, ob die Preispolitik der Immobilienportale (und damit ist sicherlich nicht nur ImmobilienScout24 gemeint) die unbestrittene Marktmacht gefährdet. Die inzwischen geforderten Preise lassen viele Immobilienunternehmen auf andere Vermarktungskanäle umschwenken, die inzwischen effektiver betrieben werden können. Daher bleibt es abzuwarten, ob die Masse der Kunden die ständigen Preissteigerungen auch noch langfristig tragen werden.

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7 Comments to “Preiserhöhung bei Immobilienscout”

  1. Julia Haldenwang sagt:

    Es ist massig, wie die Preise bei Immobilien Scout gestiegen sind. Der 30er-Paket ist beispielsweise seit 2002 um 428% gestiegen, ein 600er-Paket seit 2006 um sage und schreibe 3860% gestiegen!

    Die Preiserhöhungen bei Immobilienscout finden sich hier sehr gut dargestellt: http://www.montecristo.baywords.com

    Mir fällt kein Unternehmen ein, der seine Preise so erhöht hat wie Immobilienscout 24. Also dass dieses Unternehmen noch so viele Besucher anzieht kann nur darauf zurückzuführen sein, dass zum einem die Makler sowas mit sich machen lassen (die machen IS24 stark) und zum anderem, dass die meisten Besucher nichts von dieser Wucherpolitik wissen.

    Traurig, dass heutzutage Unternehmen so dreist ihre Marktmacht ausnutzen. Und dann eine freundliche Fassade aufbauen und sich auch noch modern präsentieren! Wenn das die Zukunft des Internets sein soll, so hätten wir eine graue Zukunft und Wucherei wäre an der Tagesordnung.

    Ich persönlich habe mich längst von allen Unternehmen der Scout-Gruppe verabschiedet.

  2. Kolab Immo sagt:

    genau so sehen wir das auch. Wir sind vor einiger Zeit bei Immoscout ausgestiegen und haben auch anderen Portalen gekündigt. Was dort verlangt wird, steht in keinem Verhältnis zu dem was an Anfragen rauskommt, auf jeden Fall nicht in unserem Fall. Besonders ich als kleiner Makler kann mir sowas einfach nicht mehr erlauben…

    Viele Grüße

  3. Walter Wagner sagt:

    Hallo Frau Haldenwang,

    >Der 30er-Paket ist beispielsweise seit 2002 um 428% gestiegen, ein 600er-Paket
    >seit 2006 um sage und schreibe 3860% gestiegen!

    dann hat das 30er-Paket ja noch Potential für weitere Preiserhöhungen. ;-)

  4. [...] nur Giganten wie Google werden ausreichend Druck auf die großen Portale ausüben können, um die ausufernde Preisgestaltung nachhaltig zu beeinflussen. Wir bleiben [...]

  5. Frechheit – diese Preiserhöhungen. Auch wir haben soeben einen Anruf bekommen und sind vorsorglich auf die Preissteigerungen durch einen Mitarbeiter der Immoscout aufmerksam gemacht worden. Offiziell läuft unser Vertrag noch bis Juni – das “Super Angebot” vom Immoscout war nun ab sofort einen um 10% erhöhten Tarif abzuschließen – als im Mai dann den neuen offiziellen Tarif, welcher um ca 30% höher liegt. Wir haben die Profi Flat 125 und zahlen sage und schreibe zur Zeit knapp € 1000,– brutto. Wie weit soll das noch gehen????

  6. Schultz sagt:

    Die Machenschaften von Immobilienscout24 grenzen schon an Mafiamethoden. Die Seite http://www.montecristo.baywords.com , die sich kritisch und seit längerer Zeit mit dem Problem der Preissteigerung bei Immobilienscout24 beschäftigt, ist seit geraumer Zeit nicht mehr zu erreichen. Grund dafür ist eine Serverüberlastung (Cyberangriff), von wem der wohl ausgeht? Diese Frage sollte sich jeder einmal selbst beantworten und dann überlegen, ob man nicht auch auf andere Portale wie Immonet (mit spitzen Angeboten im Moment) wechseln sollte.

    Mein Fazit: Wir werden uns wohl in der Zukunft von Immobilienscout24 trennen, ich kann auch nur andere Makler dazu ermuntern (es geht auch mit Immonet und anderen). Man bekommt zwar ca. 30% mehr Anfragen über Immobilienscout24, aber davon sind schon mal gefühlte 70% Anfragen von Menschen mit zu viel Zeit und Langerweile. Wodurch Immonet unterm Strich günstiger und auch effektiver sein kann.
    Also liebe Kollegen, habt den Mut zum NEIN sagen und kündigt gleich heute noch, mit der begründung PREISWUCHEREI!!!!! <<>>

  7. Kirchner sagt:

    Wenn Immobilienangebote teilweise von 12 Maklern gleichzeitig angeboten werden, kann man sich natürlich damit rühmen, enorme Wachstumszahlen zu präsentieren und dann die unverschämten Preissteigerungen zu verkaufen. Und dann noch in Ballungszentren eben mal min.20% zu erhöhen, wo sich Makler eh um jede Immobilie schlagen, einfach lächerlich.

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